Wie geht der Sound des Sommers? Was lässt die Zeit stehenbleiben?


Morgens, auf dem Balkon die himbeerweiche Luft,
gehauchte Vogelstimmen,
Enten quaken vom Fluss her.

Die Handtücher noch vom Schwimmen in der Tasche vergessen,
vergessen aufzuhängen.  Vergessen die Kälte,
vergessen die Zeit, dass Sie vergeht.
Die herabgefallene große Kastanie,
Zeit, wo ist dein Stachel im tiefen Sommer

Im See schwimmend
lass ich das Senkblei meines Herzens hinab in dunkle Tiefe,
bis ich mich nicht mehr auskenne.

Werf die Angel aus in flirrender Luft ohne Köder,
will keine Beute machen,
will nur was freiwillig kommt zu mir wie eine Katze,
die vor der Türe steht über Nacht.

Von der taunassen Wiese
nehm ich mir die große Schwanenfeder,
die liegenblieb, die keiner will im tiefen Sommer.

Leg mein Leben auf den Moment, freier Fall,
gehalten vom Vollmondlicht, das mich blendet
und still stehen lässt in der Nacht.

Mach ein Bild von mir und häng es in den Wind.
Lass die Sonne durch mich scheinen und
lass Eiscreme nie ausgehen.

Die Handtücher sind trocken. Die Haare filzig.
Ein Teil bleibt hier von mir im tiefen Sommer.

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Weitere Informationen


Text, Stimme, Videografie: Umberta Andrea Simonis
Musik und Audio: Fritz Effenberger

So wie es ist, ist es gut. So wie ich bin, bin ich gut. Mein Weg zur Selbstliebe.

Eine Katze liegt entspannend auf einem gestreiften Stuhl, während eine Schüssel mit Wassermelone auf einem Tisch in der Nähe steht.


Wenn Beziehung nicht mehr ein Fallen
in einen unendlichen Schacht,
in einen Brunnen ohne Halt,
in der Erwartung des Aufpralls ist.

Wenn die Wahrheit über dich zu dir zurückkommt,
wie eine ausgebüxte Katze.
Da ist sie. Schau sie dir an zum ersten Mal. So bist du.

Wenn Abhängigkeit und fremde Rollen abfallen,
spüre ich mich ganz und gleichzeitig in Verbindung mit anderen.

Federleicht und verbunden: Poetry am Fluss FRIEDEN IN MIR

Ein Herz-förmiger Stein liegt im klaren Wasser eines Kieselstrands, umgeben von glatten Steinen, während Lichtreflexionen auf der Wasseroberfläche sichtbar sind.


Es ist Abend. Sommer.
Ich stehe am Kieselstrand.
Der Fluss zieht mir ein kühles Kleid an.
Bald bin ich ganz allein hier.
Nur noch die Schwanenmutter und ihre zwei Kinder.

Vom Strand gehe ich weiter den Fluss aufwärts.
Mir begegnen noch ein paar Menschen mit Kopfhörern.
Hören nicht den Zauberklang, den Abendgesang,
das Murmeln und Glitzern der Wellen.

Möchte rein und wach sein,
wie Schwanengefieder, wie Wellenklang,
wie Abendkühle möchte ich mich legen
auf diese Welt, den Wald atmen ein und aus,
in der großen Weide wohnen.

BLESSINGS | Wach auf zu Dir: Der Weg zur inneren Klarheit

Schatten einer Person auf einem Kiesweg, die von ihrer Hand aus Steine sammelt, während im Hintergrund ein ruhiger Fluss fließt.


Suche Zweige für dein eigenes Nest.
Lass dich nicht täuschen, täusche dich nicht selbst.
Stell dir nicht selbst ein Bein, steh dir nicht im Weg.

Spür die Wirklichkeit, die dich umgibt, die dich ausmacht,
lass geliehene Wahrheiten fallen, finde zu deiner Wahrheit.

Suche dich, erkenne dich, werd dir treu, steh zu dir.
Sei dein größter Unterstützer.

Werd wachsam, bleib wachsam, wache auf.
Sei dir gegenwärtig, sei ganz bei dir, wach auf zu dir.

Erkenne, was nicht deines ist, zieh deine Schlüsse.
Leg alte, nicht passende Kleidung ab, verbrenn sie im Garten.

Fege dein Haus, mach dich leer.
Steh unter deinem Himmel,
lass die Sterne über dir erscheinen,
erschaffe deine Götter. Glaube an dich.

Schau dir selbst auf den Grund,
blick dir selbst in die Augen, sei furchtlos,
erwarte dich selbst.