
Es ist Abend. Sommer.
Ich stehe am Kieselstrand.
Der Fluss zieht mir ein kühles Kleid an.
Bald bin ich ganz allein hier.
Nur noch die Schwanenmutter und ihre zwei Kinder.
Vom Strand gehe ich weiter den Fluss aufwärts.
Mir begegnen noch ein paar Menschen mit Kopfhörern.
Hören nicht den Zauberklang, den Abendgesang,
das Murmeln und Glitzern der Wellen.
Möchte rein und wach sein,
wie Schwanengefieder, wie Wellenklang,
wie Abendkühle möchte ich mich legen
auf diese Welt, den Wald atmen ein und aus,
in der großen Weide wohnen.
Möchte federleicht sein, blühen und fallen
wie Rosenblätter, unbemerkt den Rasen übersähen,
meine Hand auf die Erde legen, den Takt,
den Puls des Lebens fühlen,
weich, sanft und stark.